KIND ist KIND ist KIND ist KIND ist KIND ist KIND
Argumente für Kinderrechte und gegen Stammtischparolen am Freitag, 9. September
Amnestey International bietet für alle die an der Kampagne KIND ist KIND teilnehmen Argumente für Kinderrechte und gegen Stammtischparolen an.
Argumentationstechniken sind unverzichtbare Skills bei der Betreuung von Infotischen, Diskussionen im öffentlichen Raum aber auch im Freundes- oder Familienkreis. Damit die Teilnehmer*innen sich auch inhaltlich sattelfest fühlen, wird es einen Input zu den Problemen für Fluchtwaisen und die Ziele der Kampagne geben. Diesen Input übernimmt eine unserer Expert*innen.
09. September von 10:00 bis 17:00 Uhr
in der asylkoordination österreich, Burggasse 81/7, 1070 Wien


ANMELDUNG



Die gesetzlichen und faktischen Mängel in der Umsetzung der aus der Kinderrechtskonvention fließenden Verpflichtungen Österreichs wurden zuletzt im Jahr 2021 durch die beim Justizministerium eingesetzte Kindeswohlkommission mit einer klaren und deutlichen Analyse aufgezeigt. Insbesondere große regionale Unterschiede, eine bislang nicht gesetzlich verankerte Obsorge für Kinder und Jugendliche ab dem ersten Tag sowie unzureichende Tagessätze in den Betreuungseinrichtungen wurden als größte Problemfelder genannt.
Um nun weiterhin auf die Einhaltung der Rechte von Fluchtwaisen zu drängen, haben sich über 40 österreichische Organisationen zusammengeschlossen: Ziel ist es, die Ungleichbehandlung von Fluchtwaisen zu beenden und eine tatsächliche Gleichstellung mit anderen Kindern, die ohne Eltern aufwachsen müssen, herbeizuführen. Es gilt also aufzuzeigen, dass zwischen den Kindern kein ungerechtfertigter Unterschied gemacht werden darf. Denn: Kind ist Kind, egal woher!

Gefordert wird, dass Fluchtwaisen ihren individuellen Bedürfnissen entsprechend denselben Schutz und dieselbe Hilfe bekommen wie alle anderen Kinder, die nicht bei ihren Eltern leben können.

Egal, woher sie kommen. Egal, welche Sprache sie sprechen: Kindern hilft man. Das ist unsere Pflicht als Erwachsene.
Kinder stehen unter einem besonderen Schutz. Gerade jetzt, wo tausende Kinder aus der Ukraine flüchten müssen, ist eine kindgerechte Aufnahme (inkl. Regelung der Obsorge), Betreuung und Bildung für diese Fluchtwaisen essenziell.

Wieso trennt der Staat dann zwischen Kindern aus Österreich und Kinderflüchtlingen?
Für die Betreuung von Kinderflüchtlingen stellt die Republik weit weniger Ressourcen zur Verfügung als für andere Kinder, die nicht bei ihren Eltern sein können.
Damit lässt der Staat sie im Stich: Denn Fluchtwaisen brauchen in den Einrichtungen, in denen sie betreut werden all das, was österreichische Kinder auch brauchen: Sie müssen auf das Erwachsenenleben vorbereitet werden. Sie müssen begleitet werden.
Fluchtwaisen brauchen, nach all dem, was sie erlebt haben, manchmal noch mehr: Jemanden zum Anlehnen. Eine Schulter zum Ausweinen.
Wenn wir den Fluchtwaisen, wenn wir diesen Kindern das Kindsein nehmen – nehmen wir ihnen Chancen im Erwachsenenleben.
Wer keine Chance auf die bestmögliche Bildung bekommt, kann die eigenen Potenziale nicht ausschöpfen.


BREITES BÜNDNIS FÜR GLEICHE RECHTE
Um dies zu ändern haben sich über 40 Organisationen #zusammenHaltNÖ, AG-Kinderrechte OGR-Steiermark, Amnesty International, asylkoordination österreich, Bundesjugendvertretung, Caritas Steiermark, Diakonie Österreich, Diakonie de la Tour, Diversoviel, Don Bosco Sozialwerk, Doro Blancke Flüchtlingshilfe, ECPAT Österreich, fairness asyl, Flüchtlinge Willkommen Österreich, Fluchtpunkt, Integrationshaus, IZ, Kinderfreunde, Kindernothilfe Österreich, Kinder- und Jugendstaatsanwaltschaften, LEFÖ-IBF, Liga für Menschenrechte, Menschenwürde Österreich, Netzwerk Kinderrechte, NOAH Sozialbetriebe, OMAS gegen Rechts, PatInnen für alle, Plattform Asyl f. MR, Plattform Menschenrechte Salzburg, Rotes Kreuz TIROL, Samariterbund NÖ, Samariterbund Ö, Samariterbund W, SOS-Menschenrechte, SOS-Mitmensch, tralalobe, Versöhnungsbund, VIDC, Volkshilfe OÖ, Volkshilfe Österreich, Zara, Zebra






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