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22.7.2026

RCO-Vernetzungskonferenz Jänner 2026

Vernetzung, Wissen und gegenseitige Unterstützung standen im Mittelpunkt der RCO-Konferenz 2026. Am 17. und 18. Jänner trafen sich Vertreter:innen von Refugee Community Organizations aus ganz Österreich in Wien, um sich weiterzubilden, Erfahrungen auszutauschen und gemeinsam Ideen für die zukünftige Zusammenarbeit zu entwickeln.
Lisa Wolfsegger

Austausch und neue Impulse für die Vereinsarbeit


Am 17. und 18. Jänner 2026 fand bereits zum dritten Mal die Konferenz für Refugee Community Organizations (RCOs) statt. Vertreter:innen von Vereinen aus ganz Österreich kamen im JUFA Hotel Wien City zusammen, um sich zwei Tage lang auszutauschen, voneinander zu lernen und neue Impulse für ihre Vereinsarbeit mitzunehmen.

 

Programm


Den Auftakt bildeten eine gemeinsame Eröffnung und ein Kennenlernen der Teilnehmenden. Im Anschluss konnten die Vertreter zwischen zwei Workshops wählen: Im Workshop „Öffentlichkeitsarbeit im Verein“ vermittelte Lukas Gahleitner-Gertz Strategien, wie Vereine ihre Arbeit sichtbarer machen und ihre Zielgruppen besser erreichen können. Parallel dazu beschäftigte sich Ksenija Andelic im Workshop „Konfliktmanagement im Kulturverein“ mit dem konstruktiven Umgang mit Herausforderungen innerhalb von Vereinen und Communities. Beide Workshops boten neben fachlichem Input ausreichend Raum für Diskussionen und den Austausch eigener Erfahrungen.

Der zweite Konferenztag stand ganz im Zeichen der Vernetzung. Gemeinsam wurden Ideen für eine stärkere Zusammenarbeit zwischen den Organisationen entwickelt und konkrete Aktionspläne für zukünftige Kooperationen erarbeitet. Dabei zeigte sich einmal mehr, wie wertvoll der bundesländerübergreifende Austausch für die Vereine ist und wie sehr sie voneinander profitieren können. 

 

RCOs: Engagement aus den Communities


In Österreich gibt es eine Vielzahl von Organisationen, die von und für geflüchtete Menschen gegründet wurden – sogenannte Refugee Community Organizations (RCOs). Diese Vereine spiegeln die Vielfalt ihrer Communities wider und leisten einen unverzichtbaren Beitrag zum gesellschaftlichen Zusammenhalt. Sie schaffen Begegnungsräume, organisieren Bildungs- und Freizeitangebote, unterstützen bei Behördengängen oder schulischen Fragen und fördern die gesellschaftliche Teilhabe ihrer Mitglieder.
 
Gleichzeitig stehen viele dieser meist ehrenamtlich getragenen Initiativen vor großen Herausforderungen – von begrenzten finanziellen Ressourcen bis hin zu organisatorischen Fragestellungen.

Neben dem fachlichen Programm boten die gemeinsamen Mahlzeiten zahlreiche Gelegenheiten, neue Kontakte zu knüpfen, bestehende Kooperationen zu vertiefen und Erfahrungen in entspannter Atmosphäre auszutauschen. Gerade diese persönlichen Begegnungen machen die RCO-Konferenz jedes Jahr zu einem besonderen Ort der Vernetzung und des gegenseitigen Empowerments.

Die positive Stimmung, das große Engagement der Teilnehmenden und die vielen neuen Ideen für gemeinsame Projekte zeigen einmal mehr, wie wichtig diese Plattform für Refugee Community Organizations in Österreich ist.

 

Ein Projekt für Vernetzung und Empowerment


Mit Unterstützung des Sozialministeriums setzt die asylkoordination österreich deshalb ein Projekt zur Stärkung und Vernetzung von Refugee Community Organizations um. Die jährlich stattfindende Konferenz bildet dabei einen zentralen Bestandteil des Projekts. Ergänzt wird sie durch regionale Vernetzungstreffen und Workshops in den Bundesländern, um den Erfahrungsaustausch und die Zusammenarbeit der Vereine auch über das Jahr hinweg zu fördern.

Kontakt und Information

Bild Lisa Wolfsegger mit Link zur Seite von Lisa WolfseggerLisa Wolfsegger
T 01 53 212 91 - 16
wolfsegger@asyl.at




Bild Anna Rötzer mit Link zur Seite von Anna RötzerAnna Rötzer
T 01 53 212 91 - 20
roetzer@asyl.at


Das Projekt wird gefördert von: 
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