RCO-Vernetzungskonferenz 2024

"Austausch, kompetente Referent:innen, Impulse und Info für unsere Arbeit" - die zentralen Erwartungshaltungen an die RCO-Konferenz sind bei der Ankunft unserer Gäste wie immer hoch gesteckt. Ein Rückblick auf das Wochenende voller Vernetzungsmöglichkeiten und Workshops zeigt erfreuliche Ergebnisse.
Anna Rötzer
Am 30. November fand bereits zum zweiten Mal die Konferenz für Refugee Community Organizations (RCOs) statt. Zwei Tage lang hatten die Teilnehmenden die Möglichkeit, an spannenden Vorträgen und Workshops zur Förderung ihrer Vereine teilzunehmen und sich anschließend zu vernetzen. Der diesjährige Fokus lag auf dem gegenseitigen Kennenlernen und der Zusammenarbeit der Vereine. Am 30.11.2024 standen die Themen "Konfliktbewältigung im Verein" (Ksenija Andelic) und "Vereinsinformation kompakt" (Strg+V) im Vordergrund. Die Themen wurden durch verschiedene spielerische und interaktive Methoden aufgegriffen und erarbeitet. Der zweite Tag endete mit einer von Sabine Sinzinger (Hochform) moderierten Vernetzungsrunde. Dabei symbolisierte das Weiterreichen eines Wollknäuels und das daraus entstehende Fadennetz die Verknüpfung zwischen den Vereinen.
In Österreich gibt es eine Vielzahl von Organisationen, die von und für Geflüchtete gegründet wurden – sogenannte Refugee Community Organizations. Diese Graswurzelinitiativen sind genauso facettenreich und vielfältig wie die Menschen, die sie repräsentieren, dementsprechend unterschiedlich und facettenreich sind auch ihre Bedürfnisse. Durch ihre verschiedenen Schwerpunkte bieten die Vereine in jedem Bundesland ein breites Spektrum an Angeboten für ihre Mitglieder.
RCOs stellen zentrale Anlaufstellen innerhalb der Communities dar. Dabei übernehmen sie wichtige Funktionen, indem sie Menschen miteinander vernetzen, ein vielschichtiges Angebot an Aktivitäten oder Bildungsmöglichkeiten bereitstellen und Unterstützung bei Behördengängen, Schulterminen oder der Kinderbetreuung bieten. Sie tragen zum Empowerment ihrer Mitglieder bei und fördern auf niederschwellige Weise das Ankommen und Leben von Geflüchteten in Österreich. Diese Vereine sind unentbehrliche Akteure in der österreichischen Integrationslandschaft. Gleichzeitig stehen sie aufgrund begrenzter finanzieller Ressourcen stets vor Hürden, die laufend neue und kreative Lösungswegen verlangen.
Mit Unterstützung des Sozialministeriums wurde ein Projekt ins Leben gerufen, das Vertreter:innen der RCOs aus ganz Österreich zusammenbringt. Ziel ist es, den gegenseitigen Austausch und die Arbeit der Organisationen langfristig sicherzustellen. Dies wird durch die von der asylkoordination österreich organisierte, den Bedürfnissen der Vereine angepassten Konferenz erreicht, die jährlich für die RCOs konzipiert wird. Zudem finden regelmäßig Vernetzungstreffen und Workshops in jeweils anderen Bundesländern statt, um den Informationsaustausch auch während des Jahres zu garantieren. Ziel ist es, den Mitgliedern die Möglichkeit zu bieten, sich auszutauschen und neue Informationen zu Förderungen, Weiterbildungsmöglichkeiten und Vereinsorganisation zu erhalten.
Beide Konferenztage endeten mit einem gemeinsamen Treffen samt Verköstigung im Speisesaal des Kardinal-König-Hauses. Dies bot den Teilnehmenden Möglichkeit, sowohl im professionellen Kontext während der Konferenz als auch in einem lockeren Rahmen beim Essen Kontakte zu knüpfen. In jedem Fall trugen sowohl die Vereine als auch die Vortragenden zu einer ausgelassenen Atmosphäre bei, die Raum für Weiterbildung, kreative Lösungsfindungen und das Knüpfen von Kontakten und Freundschaften bot.
In Österreich gibt es eine Vielzahl von Organisationen, die von und für Geflüchtete gegründet wurden – sogenannte Refugee Community Organizations. Diese Graswurzelinitiativen sind genauso facettenreich und vielfältig wie die Menschen, die sie repräsentieren, dementsprechend unterschiedlich und facettenreich sind auch ihre Bedürfnisse. Durch ihre verschiedenen Schwerpunkte bieten die Vereine in jedem Bundesland ein breites Spektrum an Angeboten für ihre Mitglieder.
RCOs stellen zentrale Anlaufstellen innerhalb der Communities dar. Dabei übernehmen sie wichtige Funktionen, indem sie Menschen miteinander vernetzen, ein vielschichtiges Angebot an Aktivitäten oder Bildungsmöglichkeiten bereitstellen und Unterstützung bei Behördengängen, Schulterminen oder der Kinderbetreuung bieten. Sie tragen zum Empowerment ihrer Mitglieder bei und fördern auf niederschwellige Weise das Ankommen und Leben von Geflüchteten in Österreich. Diese Vereine sind unentbehrliche Akteure in der österreichischen Integrationslandschaft. Gleichzeitig stehen sie aufgrund begrenzter finanzieller Ressourcen stets vor Hürden, die laufend neue und kreative Lösungswegen verlangen.
Mit Unterstützung des Sozialministeriums wurde ein Projekt ins Leben gerufen, das Vertreter:innen der RCOs aus ganz Österreich zusammenbringt. Ziel ist es, den gegenseitigen Austausch und die Arbeit der Organisationen langfristig sicherzustellen. Dies wird durch die von der asylkoordination österreich organisierte, den Bedürfnissen der Vereine angepassten Konferenz erreicht, die jährlich für die RCOs konzipiert wird. Zudem finden regelmäßig Vernetzungstreffen und Workshops in jeweils anderen Bundesländern statt, um den Informationsaustausch auch während des Jahres zu garantieren. Ziel ist es, den Mitgliedern die Möglichkeit zu bieten, sich auszutauschen und neue Informationen zu Förderungen, Weiterbildungsmöglichkeiten und Vereinsorganisation zu erhalten.
Beide Konferenztage endeten mit einem gemeinsamen Treffen samt Verköstigung im Speisesaal des Kardinal-König-Hauses. Dies bot den Teilnehmenden Möglichkeit, sowohl im professionellen Kontext während der Konferenz als auch in einem lockeren Rahmen beim Essen Kontakte zu knüpfen. In jedem Fall trugen sowohl die Vereine als auch die Vortragenden zu einer ausgelassenen Atmosphäre bei, die Raum für Weiterbildung, kreative Lösungsfindungen und das Knüpfen von Kontakten und Freundschaften bot.
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