4. RCO-Vernetzungskonferenz

Bei der RCO-Konferenz 2026 kamen 50 Vereinsvertretungen aus ganz Österreich zusammen. Vernetzung und das Erarbeiten von Strategien zur nachhaltigen Stärkung der Vereinsarbeit standen dabei im Vordergrund. Die Vertiefungsworkshops zu Medienarbeit und Förderungen sowie Einblicke in erfolgreiche Projekte lieferten zusätzlich wertvolle Impulse.
Vereine im Dialog: Voneinander lernen, miteinander wachsen
Am 10. und 11. Oktober 2026 wurde das JUFA-Hotel Wien City zum Treffpunkt für Refugee Community Organizations aus ganz Österreich: Bei der vierten RCO-Konferenz kamen 50 Vereinsvertretungen zusammen, um Erfahrungen zu teilen, neue Perspektiven kennenzulernen und gemeinsam Ideen für die Zukunft ihrer Vereinsarbeit zu entwickeln.
Programm
Den Beginn der Konferenz bildeten eine gemeinsame Eröffnung und das Kennenlernen der Teilnehmenden. Anschließend standen zwei Workshops zur Auswahl:
Im Workshop „Medientraining und Podcast gestalten“ von Simon Inou erhielten die Teilnehmenden Einblicke in die Medienarbeit und Podcastgestaltung.
Parallel dazu widmeten sich die Teilnehmenden des zweiten Workshops verschiedenen Projektlogiken und Förderungen: Welche Projekte werden gefördert? Wie funktionieren unterschiedliche Förderlogiken? Worauf es bei Förderanträgen an? Diesen Fragen wurde im Austausch mit Vertreterinnen aus dem Kulturministerium, der ÖH Wien und Erasmus+ auf den Grund gegangen. Dieser Dialog lieferte wertvolle Einblicke und praktische Anregungen für zukünftige Projektanträge.
Am zweiten Konferenztag standen die Vernetzung der Organisationen und das Lernen voneinander im Mittelpunkt. Die Teilnehmenden stellten ihre Arbeitsweisen vor, teilten Erfahrungen und präsentierten erfolgreiche Projekte. Dabei entstanden neue Ideen, wertvolle Kontakte und Perspektiven für die zukünftige Zusammenarbeit.
Wir bedanken uns bei allen Teilnehmenden und Vortragenden und freuen uns schon jetzt auf die nächste Konferenz!
RCOs: Engagement aus den Communities
In Österreich gibt es eine Vielzahl von Organisationen, die von und für geflüchtete Menschen gegründet wurden – sogenannte Refugee Community Organizations (RCOs). Diese Vereine spiegeln die Vielfalt ihrer Communities wider und leisten einen unverzichtbaren Beitrag zum gesellschaftlichen Zusammenhalt. Sie schaffen Begegnungsräume, organisieren Bildungs- und Freizeitangebote, unterstützen bei Behördengängen oder schulischen Fragen und fördern die gesellschaftliche Teilhabe ihrer Mitglieder.
Gleichzeitig stehen viele dieser meist ehrenamtlich getragenen Initiativen vor großen Herausforderungen – von begrenzten finanziellen Ressourcen bis hin zu organisatorischen Fragestellungen.
Neben dem fachlichen Programm boten die gemeinsamen Mahlzeiten zahlreiche Gelegenheiten, neue Kontakte zu knüpfen, bestehende Kooperationen zu vertiefen und Erfahrungen in entspannter Atmosphäre auszutauschen. Gerade diese persönlichen Begegnungen machen die RCO-Konferenz jedes Jahr zu einem besonderen Ort der Vernetzung und des gegenseitigen Empowerments.
Die positive Stimmung, das große Engagement der Teilnehmenden und die vielen neuen Ideen für gemeinsame Projekte zeigen einmal mehr, wie wichtig diese Plattform für Refugee Community Organizations in Österreich ist.
Ein Projekt für Vernetzung und Empowerment
Mit Unterstützung des Sozialministeriums setzt die asylkoordination österreich deshalb ein Projekt zur Stärkung und Vernetzung von Refugee Community Organizations um. Die jährlich stattfindende Konferenz bildet dabei einen zentralen Bestandteil des Projekts. Ergänzt wird sie durch regionale Vernetzungstreffen und Workshops in den Bundesländern, um den Erfahrungsaustausch und die Zusammenarbeit der Vereine auch über das Jahr hinweg zu fördern.
Kontakt und Information
Das Projekt wird gefördert von:










