FILMTIPP: Die noch unbekannten Tage

Wie prägt eine Flucht das ganze Leben und was bleibt von den Erinnerungen, wenn sie langsam verblassen? Ein Dokumentarfilm über Flucht, Erinnerung und Ankommen von Jola Wieczorek.
Kinostart: 25. September 2026 im Stadtkino
Kinostart: 25. September 2026 im Stadtkino
Ein Roadmovie rückwärts durch Europa!
Der Dokumentarfilm Die noch unbekannten Tage der österreichisch-polnischen Regisseurin Jola Wieczorek erzählt die Geschichte ihrer Familie, die 1989 aus Polen nach Österreich flüchtete. Als sie selbst Mutter wird und ihre eigene Mutter an Demenz erkrankt, beginnt sie, die Familiengeschichte anhand von Briefen, Gesprächen, Super-8-Aufnahmen und nachgebauten Erinnerungsorten zu rekonstruieren. So entsteht ein persönlicher Film über Flucht, Migration, Identität, Erinnerung und das Ankommen in einer neuen Heimat.
Das Hinterfragen des Erinnerungsprozesses zeigt, wie vielschichtig jede Geschichte von Migration ist: durchdrungen von Freude und Schmerz, Hoffnung und Enttäuschung, Fremdsein und Menschlichkeit. Und immer einzigartig und universell zugleich.
Die noch unbekannten Tage zeigt eindrucksvoll, wie Fluchterfahrungen Familien über Generationen hinweg prägen und warum die Suche nach Zugehörigkeit oft ein lebenslanger Prozess bleibt. Der vielfach ausgezeichnete Dokumentarfilm feierte seine Weltpremiere beim Filmfestival Max Ophüls Preis und war unter anderem auf der Diagonale zu sehen.
Weitere Informationen und Termine:
Stadtkino Filmverleih – Die noch unbekannten Tage







