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Stationen der Flucht: Flüchten - Ankommen - Bleiben

Im Workshop "Stationen der Flucht" setzen sich Jugendliche mit den Themen Flucht und Asyl auseinander. Während Falschinformationen spielerisch aufgedeckt werden, stellt der Workshop gleichzeitig ein Werkzeug dar, eigene Denkmuster kritisch hinterfragen zu lernen.

Was bedeutet es, seine Heimat zu verlassen und was passiert danach?

Im interaktiven Workshop „Stationen der Flucht: Flüchten – Ankommen – Bleiben“ setzen sich Jugendliche spielerisch, kritisch und empathisch mit den Themen Flucht, Asyl und gesellschaftlicher Teilhabe auseinander. Der Workshop gliedert sich in drei Themenblöcke:

Flüchten – Wir beschäftigen uns mit Fluchtbewegungen, Ursachen von Flucht und persönlichen Geschichten, um neue Perspektiven zum Thema zu gewinnen und eigene Denkmuster zu hinterfragen. 
Ankommen – Wir führen in das österreichische Asylsystem ein, klären, was Asyl bedeutet, wer nach der Genfer Flüchtlingskonvention Schutz erhält und was subsidiärer Schutz ist.
Bleiben – Wir setzen uns kritisch mit medialen Darstellungen von Flucht und Migration auseinander, reflektieren Vorurteile und lernen, wie Framing und Sprache unser Denken prägen.

Durch interaktive Methoden, Diskussionen und Reflexionen entsteht ein Raum für Austausch, kritisches Nachdenken und Begegnung auf Augenhöhe.

Lernziele

  • Verständnis für globale Fluchtbewegungen und ihre komplexen Hintergründe fördern
  • Wissen darüber vermitteln, was Asyl bedeutet und wer in Österreich nach der Genfer Flüchtlingskonvention Asyl oder subsidiären Schutz erhält
  • Kritische Auseinandersetzung mit Information, Medien, Sprache und gesellschaftlichen Narrativen anregen
  • Empathie und Solidarität mit geflüchteten Menschen stärken
  • Jugendliche ermutigen, Vorurteile zu hinterfragen und Verantwortung in einer vielfältigen Gesellschaft zu übernehmen
     

Gesellschaftliche Relevanz

Flucht ist kein Randthema, sondern eine zentrale globale und gesellschaftliche Realität. In einer Zeit, in der Falschinformationen und populistische Narrative den Diskurs prägen, stärkt dieser Workshop Wissen, Empathie und kritisches Denken. Er sensibilisiert junge Menschen für Menschenrechte, Rassismus und die Macht medialer Darstellungen und leistet damit einen Beitrag zu einer offenen, demokratischen und solidarischen Gesellschaft.


Altersstufe: ab 10 Jahren (ab 13 Jahren empfohlen)
Schulart: Mittelschule · Polytechnische Schule · Berufsschule · Sonderschule · Allgemeinbildende höhere Schule · Berufsbildende mittlere Schule · Berufsbildende höhere Schule
Buchbar in: Burgenland (in ausgewählten Bezirken) · Niederösterreich (in ausgewählten Bezirken) · Wien
Dauer und Umfang: 3 Unterrichtseinheiten (à 50 Minuten), maximal 30 Schüler:innen
Benötigtes Equipment: Flipchart oder Tafel, Räumlichkeit mit genügend Möglichkeiten
Keine technischen Hilfsmittel nötig.


Die Schulworkshops werden gefördert vom Sozialministerium, ÖEAD und Stadt Wien - MA17

    

Buchung Schulworkhops:

über das Formular unten oder schule@asyl.at



Kontakt und Information



Bild Anna Rötzer mit Link zur Seite von Anna RötzerAnna Rötzer
T 01 53 212 91 - 20
roetzer@asyl.at

Ich möchte den Workshop Stationen einer Flucht buchen:
 

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