Prävention durch Information - Gemeinsam für eine inklusive Gesellschaft

Wie können wir verhindern, dass extremistische Ideologien Menschen verführen, spalten oder ausgrenzen?
In einer Zeit, in der es zunehmend schwieriger wird, Falschinformationen von verlässlichen Fakten zu unterscheiden ist Extremismusprävention eine komplexe, aber unerlässliche Aufgabe. Das Projekt "Prävention durch Information" stellt sich diesen Herausforderungen – präventiv, inklusiv und gemeinschaftlich.
In einer Zeit, in der es zunehmend schwieriger wird, Falschinformationen von verlässlichen Fakten zu unterscheiden ist Extremismusprävention eine komplexe, aber unerlässliche Aufgabe. Das Projekt "Prävention durch Information" stellt sich diesen Herausforderungen – präventiv, inklusiv und gemeinschaftlich.
Prävention durch Information: Ein Ansatz, der auf mehreren Ebenen Wirkung zeigt
Extremismus gedeiht dort, wo sich Menschen ausgegrenzt fühlen, wo Diskriminierung Alltag ist und wo komplexe Fragen auf einfache Antworten reduziert und verzerrt dargestellt werden. Ob in Schulen, in Communitys oder im Netz – extremistische Ideologien machen auch vor der sogenannten Mehrheitsgesellschaft nicht halt.
Dem Projekt liegt das Leitprinzip zugrunde, dass Prävention eine gemeinsame Aufgabe darstellt. Prävention beginnt mit Bildung, Austausch und der Stärkung von Teilhabe. Nur, wenn wir uns gemeinsam für ein respektvolles Miteinander einsetzen, können wir Ausgrenzung, Hass und Radikalisierung langfristig entgegentreten.
Ziel ist es, gesellschaftlichen Zusammenhalt zu stärken, extremistischen Tendenzen entgegenzuwirken und langfristige Perspektiven für Inklusion, Partizipation und Resilienz zu schaffen. Hierbei setzen wir im großen Rahmen an. Das Präventionsprojekt erreicht Akteur:innen mit Flucht- und Migrationserfahrung, Community-Vereine, Ehrenamtliche, Schlüler:innen, Jungendliche aus diversen Bildungseinrichtungen, NGOs, die im Asylbereich tätig sind sowie anderen Multiplikator:innen der breiten Öffentlichkeit.
Unsere Schwerpunkte
1. Stärkung von Refugee-Community-Organisationen (RCOs)
Geflüchtete Communities stellen beim Integrationsprozess, dem Zurechtfinden und Ankommen im Ankunftsland zentrale Akteure dar. Das Projekt zielt darauf ab, die Mitglieder der RCOs lokal als auch österreichweit miteinander zu vernetzen und aktiv in gesellschaftliche Diskurse einzubringen.
Workshops und Trainungs tragen für die RCOs zur Selbstermächtigung, Sichtbarkeit und zum Zugang zu Entscheidungsprozessen bei. Für die meist ehrenamtlichen Fuktioneur:innen stellen die Workshops außerdem einen wichtigen Beitrag zur Vereinsarbeit dar.
Mehr Informationen zur RCO-Vernetzung und zu Ihrem gesellschaftlichen Beitrag finden Sie HIER.
2. Wissensaufbereitung & Information
Wir entwickeln mehrsprachige, leicht verständliche Materialien zu Themen wie Extremismusprävention, Demokratiebildung, Teilhabe und Schutz vor Radikalisierung – angepasst an verschiedene Zielgruppen, von Jugendlichen oder Geflüchteten bis hin zu NGO-Mitarbeitenden.
Hinzu kommt die Aufbereitung und Vermittlung von fundierten Informationen zu Flucht, Asyl und Migration für die Öffentlichkeit und Journalist:innen. Durch die kontinuierliche Recherche aktueller Zahlen, politischer Entwicklungen sowie geplanter und umgesetzter gesetzlicher Änderungen werden komplexe Themen verständlich aufbereitet und einer breiten Öffentlichkeit zugänglich gemacht.
Die Informationsangebote richten sich sowohl an interessierte Vertreter:innen der Zivilgesellschaft als auch besonders an Journalist:innen, die eine wichtige Rolle bei der Verbreitung geprüfter Fakten und einer sachlichen öffentlichen Debatte einnehmen. Zur zielgruppengerechten Vermittlung werden unterschiedliche Formate wie Dossiers, das Format „7 Fragen – 7 Antworten“, Statistiken, Infografiken und Presseaussendungen genutzt.
HIER finden Sie unsere mehrsprachigen Infoblätter.
3. Sensibilisierung durch unser Bildungsangebot
In Workshops und Bildungsveranstaltungen arbeiten wir mit Schüler:innen, Lehrkräften, Ehrenamtlichen und der interessierten Öffentlichkeit. Wir sprechen über Zugehörigkeit, Vorurteile, Identität, Verschwörungserzählungen und Radikalisierungsmechanismen und wie diesen entgegengewirkt werden kann.
4. Vernetzung & Dialog
Wir bringen Menschen über Herkunfts-, Bildungs- und Berufsgrenzen hinweg zusammen. NGOs, Communities, Journalist:innen, Aktivist:innen und Fachleute begegnen sich auf Augenhöhe, tauschen Erfahrungen aus und entwickeln gemeinsam Lösungen.
Das größte dieser Vernetzungtreffen ist unser alljährliches Asylforum.
Zielgruppe
Unsere Angebote richten sich an:
- Geflüchtete und Migrant:innen
- Mitglieder von Refugee-Community-Organisationen
- Ehrenamtliche Helfer:innen und NGO-Mitarbeitende
- Schüler:innen und Lehrkräfte
- Multiplikator:innen und interessierte Menschen in der Gesellschaft
Das Projekt "Prävention durch Information" wird gefördert von:

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