ProEuropeanValuesAT: Wertepraxis

Unter dem Motto "Raus in die Bundesländer – rein in den digitalen Raum" wollen wir das Bewusstsein für Demokratie und Menschenrechte in der Gesellschaft stärken, indem wir mit Information und Öffentlichkeitsarbeit unseren Beitrag zu einer faktenbasierten Diskussion leisten.
Ziel des Projekts "Wertepraxis"
"Wertrepraxis" ist ein Projekt zur Stärkung des Bewusstseins für Demokratie und Menschenrechte im Bereich Asyl und Migration. Europäische Werte, Menschenrechte – dies scheinen selbstverständliche Grundlagen. Doch wir leben in hitzigen Zeiten. Diese prägen auch die politische und mediale Diskussion – besonders heiß wird es beim Thema Asyl und Migration. Das von der Initiative ProEuropeanValuesAT geförderte Projekt hilft uns dabei, weiterhin als Korrektiv zum Populismus Zahlen und Fakten.
Vor allem aber führen wir jene Diskussionen, die Europäische Werte und hier insbesondere die Menschenrechte berühren. Denn "menschenrechtskonform" sagt sich leicht. Doch gibt es die "menschenrechtskonforme" Abschiebung? Hat ein extremistischer Attentäter seinen Anspruch auf Unteilbarkeit der Menschrechte verwirkt und darf einem die Todesstrafe praktizierenden Regime überantwortet werden? Warum sollten in einer Demokratie regierungskritische NGOs auch noch gefördert werden? Werte werden in Entscheidungen gelebt und in der Diskussion darüber sichtbar. Deshalb führen wir sie.
Die Maßnahmen im Einzelnen:
"Raus in die Bundesländer – rein in den digitalen Raum"
Raus in die Bundesländer: Veranstaltungen mit unseren Kooperationspartner:innen
#1: PODIUMSDISKUSSION IN KLAGENFURT
“Ist Syrien sicher und Österreich im Notstand?” – Der Versuch der Annäherung an die Realität
MONTAG, 26. Mai 2025, 17:30 – 19:00 Uhr
Universität Klagenfurt (Hörsaal 4)
Mit LR.in Sara Schaar (Land Kärnten), Andreas Achrainer (Flüchtlingskoordinator), Klaus Ottomeyer (Universität Klagenfurt) und Lisa Fian (Diakonie de La Tour), Moderation: Lukas Gahleitner-Gertz (asylkoordination)
#2: FEST UND DISKUSSION IN TRAISKIRCHEN
Veranstaltung in Kooperation mit dem Garten der Begegnung:
Von „Refugees Welcome" zur Abschiebegesellschaft
SAMSTAG, 20. September 2025, 11:00 Uhr
Garten der Begegnung, Traiskirchen
PROGRAMM:
Begrüßung durch Nikolai Ritter, Obmann des Vereins „Garten der Begegnung", anschließend Input von Lukas Gahleitner-Gertz (asylkoordination österreich): 10 Jahre - geschafft? Wie die europäische Zivilgesellschaft dem Nationalstaat aus der Patsche geholfen hat.
Podiumsdiskussion mit
- Sabrina Divok, Bürgermeisterin von Traiskirchen
- Lotfullah Vusufi, Zeitzeuge - 2015 alleine in Traiskichen - heute im Sozialbereich tätig
- Vertreter*innen aus der Zivilgesellschaft/ Ehrenamtliche Helfer:innen:
- Gablitz hilft: Karin Tschare- Fehr
- SOS Balkanroute: Petar Rosandic
- ZusammenHalt NÖ: Alexandra Eichenauer-Knoll
- Amnesty International Austria: Aimee Stuflesser
Themen:
- Was hat sich in den letzten 10 Jahren für Geflüchtete verändert?
- Wie haben sich die Rahmenbedingungen für NGOs verändert?
- Was braucht die Zivilgesellschaft um solidarisch wirksam werden zu können?
- Welche Handlungsmöglichkeiten haben NGOs bzw. Zivilgesellschaft?
- Was brauchen Menschen auf der Flucht in Österreich wirklich und wie können NGOs und Zivilgesellschaft hier wirksam sein?
#3: PODIUMSDISKUSSION IN GRAZ
Veranstaltung in Kooperation mit der Initiative #soziallandretten:
Asyl und Migrationspolitik – Mythen und Fakten
DONNERSTAG, 04. Dezember 2025, 16:00 - 17:30 Uhr
Gemeinderatssaal der Stadt Graz, Hauptplatz, 8010 Graz
Asyl und Migrationspolitik prägen politische Debatten, Medien und unseren Alltag. Doch zwischen Schlagzeilen und Emotionen bleibt oft wenig Raum für sachliche Auseinandersetzung.
Die asylkoordination österreich und die Initiative #soziallandretten Steiermark laden Sie herzlich ein zu einer Podiumsdiskussion, die genau das versucht.
Es diskutieren Dr. Christoph Pinter (Leiter von UNHCR Österreich) und Lukas Gahleitner-Gertz (Sprecher der asylkoordination österreich).
Moderation: Colette Schmidt (Journalistin, Der Standard).
Rein in den digitalen Raum: Bessere Aufbereitung und Sichtbarkeit von Online-Inhalten
Asyl braucht Information! Gewissenhaft recherchierte und rechtlich fundierte Information sind essenziel für eine faktenbasierte Diskussion, ganz besonders im meist sehr emotional diskutierten Themenfeld Asyl, Migration und Menschenrechte. Diese Informationen sollen auf unserer Webseite noch besser sicht- und auffindbar werden! Im Projektzeitraum ist daher eine Überarbeitung der Webseite geplant, um einerseits Barrierefreiheit zu gewährleisten, aber auch, um die Inhalte einem breiteren Zielpublikum zugänglich zu machen. Zugleich sollen die Inhalte verstärkt auf Social Media geteilt werden.
Projektzeitraum
April bis Dezember 2025 Gefördert durch die Initiative ProEuropeanValuesAT aus Mitteln der Europäischen Union.










