GRUNDVERSORGUNG
Als "Grundversorgung" wird in Österreich die Unterbringung und Verpflegung von AsylwerberInnen während des laufenden Asylverfahrens bezeichnet. Dieses System der (mehr oder weniger) flächendeckenden Versorgung existiert seit 2004. In den Jahren davor wurden bis zu zwei Drittel der AsylwerberInnen nicht in die Bundesbetreuung aufgenommen. NGOs und Kirchen mussten mit Notquartieren einspringen, um diesen premanenten humanitären Notstand zu lindern.

Duch innerstaatliche Gerichtsurteile und vor allem das Inkrafttreten der EU-Aufnahmerichtlinie (RL 2013/33/EU) mussten Politik und Behörden reagieren und ein System der menschenwürdigen Unterbringung für AsylwerberInnen installieren. Gesetzliche Grundlage dafür ist seither die Grundversorgungsvereinbarung - Art. 15a B-VG, das Grundversorgungsgesetz Bund und die neuen Grundversorgungsgesetze der Länder.

Die Grundversorgung umfasst Unterbringung und Verpflegung sowie ein monatliches Taschengeld. Details entnehmen Sie dem Informationsblatt asylKOORDINATEN Nr. 2
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