Termine
jeweils
dienstags 12 - 15.15 h im Seminarraum d. AG SHP, NIG Stg.II/6.Stock:
12.10. , 19.10. , 9.11. , 16.11. , 7.12. , 14.12.2004, 11.1.2005
ABGABETERMIN für die schriftlichen Arbeiten:
Dienstag 1. März 2004 per mail !!!
Anforderungen an die Studierenden
Seminararbeit zu einem der in der Lehrveranstaltung angesprochenen Themen
und/ oder
Besuch einer Einrichtung für junge Flüchtlinge, Interview und
Auswertung
Für
die Erlangung eines Zeugnisses haben die Studierenden die Möglichkeit,
eine Seminararbeit alleine oder in einer Kleingruppe zu verfassen, in
der sie sich mit einem Thema der Lehrveranstaltung mittels Literatur-
und Internetrecherche näher befassen.
Um die Theorien interkulturellen Handelns auch in der Praxis umsetzen
zu können, steht es den Studierenden offen, in einer Kleingruppe
(maximal 3 Studierende) eine der Institutionen, die mit jungen Flüchtlingen
Kontakt haben, zu besuchen und Interviews mit Jugendlichen oder ExpertInnen
zu führen und die daraus gewonnenen Erkenntnisse (oder den derzeitigen
Stand) in der Lehrveranstaltung zu präsentieren und schriftlich abzugeben.
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Inhalte der einzelnen Seminareinheiten
Kurzer Einblick in die Themen des Seminars.
Vorbesprechung:
Anmeldung und Vorstellung des Lehrveranstaltungsprogramms
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Block 1 : Grundlegende Informationen zu jungen Flüchtlingen, 12.10.2004:
Begriff UMF, Geschichte der Thematisierung des Bereichs UMF, Flucht /
Migration, Flüchtlinge weltweit, Festung Europa, Schutzinstrumente
für Flüchtlinge, Besondere Schutzinstrumente für UMF, Kinder-
und jugendspezifische Fluchtgründe, Heimliche Einreise, Hauptprobleme
von UMF in Österreich, Asylanträge von UMF 2004
* Block 2 : Rechtliche Rahmenbedingungen: Asyl- und Fremdenrecht, 19.10.2004
Asylrecht:
Ablauf des Asylverfahrens nach dem Asylgesetz 1997 (seit 1.1.98)
Asylgesetz 1997, Asylantrag, Interview beim Bundesasylamt und erste Entscheidung,
UBAS – rechtskräftige Entscheidung, Beschwerde an den Verwaltungs-
/ Verfassungsgerichtshof, Neuerungen im Asylgesetz 2003 (seit 1.5.2004)
unter Berücksichtigung der VfGh Entscheidung vom 15.10.2004, Ablauf
des Asylverfahrens nach der Asylgesetznovelle 2003
Fremdenrecht: Handlungsfähigkeit von UMF in asyl- und fremdenpolizeilichen
Verfahren, Aufenthaltsbeendende fremdenrechtliche Verfahren und Maßnahmen:Ausweisung,
Aufenthaltsverbot, Abschiebung, Strafen, Schubhaft
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Block 3 : Psychische Situation, Bildung und Arbeit, 9.11.
Psychische Situation junger Flüchtlinge: Adoleszenz, Identitätsentwicklung,
Traumatisierung, Extremtraumatisierung und PTSD, Falsche Erwartungen ans
Asylland, Rassismus, Sprache als fehlendes Kommunikationsmittel, Doppelidentitäten,
Fehlende Tagesstruktur, Aufenthaltsunsicherheit, Ungewisse/ fehlende Zukunftsperspektiven
Kontaktmöglichkeiten zu Betreuungseinrichtungen von UMF und Hinweise
zu Interviews mit UMF: Keine direkten Fragen bzgl. Herkunft (Traumatisierung)
, Wort "Interview"
Bildung und Arbeit: Gastreferent Heinz Fronek, asylkoordination
österreich, Projekt
Epima
Schule: Pflichtschule, weiterführende Schulen, Andere schulische
Ausbildungen und Spracherwerb
Arbeit: Unselbständige Beschäftigung, Lehrstellen, Kontingente
für kurzfristig beschäftigte AusländerInnen, Selbständige
Arbeit, Praktika und Volontariate, Gemeinnützige Arbeit von AsylwerberInnen,
Tagelöhner
EQUAL, EPIMA – Maßnahmen für junge AsylwerberInnen
*
Block 4: Unterbringung und Betreuung (Gastreferentin: Frau Bock)
Erster Einblick in Qualitative Sozialforschung / Interviews 16.11.
Unterbringung und Betreuung, Frage der Zuständigkeit, Grundversorgungsvereinbarung
zwischen Bund und Länder, Grundversorgungseinrichtungen für
UMF, Obsorge
Unterbringungseinrichtungen in Wien
Unterlagen der Schulung der PatInnen von Connecting People, Stand Herbst
2003
>>
download als .pdf <<
Link zur von Frau
Bock erwähnten Operation Spring: www.no-racism.net/rubrik/160
Verhandlungstermine zu Emmanuel C.,Landesgericht Wien:
www.no-racism.net/article/1021
Für thematische Anregungen empfehle ich die website www.asyl.at/umf
und die linkliste bzw. das Buch:
Woge e.V./Institut für soziale Arbeit e.V. (Hrsg.): Handbuch der
Sozialen Arbeit mit Kinderflüchtlingen, Münster, 1999 - bezieht
sich zwar auf die Situation in Deutschland, beleuchtet aber sehr viele
Aspekte der Arbeit mit jungen Flüchtlingen
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Block 5 : Qualitative Sozialforschung, Methoden und Analyse
Reflexion über Kontaktaufnahme mit den Projekten und Einrichtungen
, Vorstellung erster Zwischenergebnisse, 7.12.
Qualitative Sozialforschung
Prinzipien qualitativer Sozialforschung
Qualitative Forschungsmethoden
Qualitative Interviews (Problemzentriertes Interview,
Narratives Interview)
Gruppendiskussion
Teilnehmenden Beobachtung
Einzelfallanalyse
Qualitative Inhaltsanalyse
Präsentationen:
Doris A. und Martina H.: Sozialpädagogische Arbeit mit UMF - Interviewleitfaden
Birgit A. und Anna S.: Interviewausschnitte aus der Befragung des Bürgermeisters
eines burgenländischen Dorfes
"Stand der Dinge" bei den Arbeiten der SeminarteilnehmerInnen
aktuell:
Wahrnehmungsbericht
Forum Asyl
Habe ich im Seminar nur kurz erwähnt, hier zum Nachlesen, speziell
der Teil zu UMF
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Block 6: Präsentationen der Ergebnisse der Interviews mit Jugendlichen
und ExpertInnen, Reflexion, 14.12.
Präsentationen:
Matthias P., Tobias H., Hannes G.: Caravan
Tina I.: Psychische Belastungen von UMF
Amrei Ö: Arbeit mit UMF in der Steiermark
Anna W., Gisa S.: Soziale Situation
Andrea B.: Bildungsbedürfnisse
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Block 7 : Präsentationen der Ergebnisse der Interviews mit Jugendlichen
und ExpertInnen,
Reflexion über das Erleben eines interkulturellen Arbeitsfeldes in
der Praxis , 11.1.2005
Präsentationen:
Marion T., Martina B., Cornelia E.: Flüchtlingsjugendliche im Hauptschulabschlußkurs
Nicole I., Cornelia K.: Umgang mit knappen Ressourcen
Carina B., Kordula B: Vergleich Wien - NÖ
Susanne M., Sonja L. : Ursachen von Kriminalität
Stefanie K., Isolde B.: Vergleich Unterbringung speziell für UMF
und anderen Einrichtungen
Sabine M, Annika D.: Volkshilfe OÖ
Ulrike G., Teresa H.: Theaterprojekt Nachtasyl
Martina B., Vera T., Martina T.: Institutionenvergleich Epima, Connecting
People, Caritas
Alice V: Organisation Flüchtlingslager
Andrea P.: Rassismus im öffentlichen Dienst |