Vom 23. - 29. August 2004 waren
185 junge Flüchtlinge und österreichische Jugendliche
zwischen 15 und 25 Jahren auf Urlaub im Europacamp am
Attersee.

Sommercamp
2004 – eine kurze Bilanz
Der
heurige Sommer ist gerade dabei sich zu verabschieden
und unser Sommercamp am Attersee ist leider mit 29. August
auch schon wieder zu Ende gegangen. Eine Woche lang haben
151 junge Flüchtlinge und 34 österreichische
Jugendliche gemeinsame Ferien verbracht – wie im
Vorjahr auch heuer wieder im Europacamp in Weißenbach.
Jugendliche aus 34 verschiedenen Nationen sind im oberösterreichischen
Dorf Weißenbach zusammengekommen, inges. 30 Mädchen
und 156 Burschen.
Die jungen Flüchtlinge sind aus 16 verschiedenen
Betreuungs- und Unterbringungseinrichtungen aus ganz Österreich
zum Camp gereist, die österreichischen Jugendlichen
kamen in der Mehrzahl aus Wien, aber auch aus den Bundesländern.
Das
nicht mehr ganz so sommerliche Wetter hat manchmal etwas
die Stimmung gedrückt, aber die vielen Workshops,
die sportlichen und erlebnispädagogischen Angebote
haben das hoffentlich wieder wettgemacht. Es war für
jeden etwas dabei – soweit jedenfalls das bisherige
positive Feedback von Jugendlichen und auch von BetreuerInnen.
Die Jugendlichen konnten unter 16 verschiedenen Angeboten
wählen, darunter Wandern, Floss bauen, Internet-Café,
an Seilkonstruktionen im Team beim nahen Weißenbach
basteln, Instrumente bauen, Djing, Malen, Schmuckstücke
herstellen, kochen, Musik machen und eigene Tracks komponieren
und vieles mehr. Der Wassersport ist leider etwas zu kurz
gekommen – zwei einzige wirkliche Sonnentage haben
das Bedürfnis der Jugendlichen nach Schwimmen lernen,
ausgiebig baden und am Strand liegen natürlich nicht
ausreichend stillen können.
Lagerfeuer
gab es dennoch an mehreren Abenden. Hier haben sich die
MusikerInnen versammelt, ebenso wie in der Disco, wo sich
Jugendliche begeistert als DJs probierten und auch begeistert
getanzt wurde. Auf Anklang ist auch das Regenwetter-Ersatzprogramm
gestoßen: das nachmittägliche Kino und ein
spannendes gruppendynamisches Spiel mit Wettbewerb namens
„Eier-Flyer“.
Als
Veranstalter hat man zwar den Überblick über
das Programmangebot, aber nicht den Einblick in all das,
was an Austausch, Erfahrung, berührenden und schönen
Erlebnissen in den einzelnen Workshops und rund um die
vielen Aktivitäten passiert. Insgesamt habe ich den
Eindruck gewonnen, auch aus vielen Gesprächen mit
Jugendlichen, Workshop-LeiterInnen und BetreuerInnen,
dass das Camp ein Erfolg war, allen gut getan hat und
auch Kontakte – hoffentlich längerfristige
– entstanden sind. Auch österreichische Jugendliche
und junge Flüchtlinge haben Adressen ausgetauscht
– etwas, was mich besonders freut und ein Ziel unseres
Projektes „Sommercamp“ ist.
Mein Dank gilt allen UnterstützerInnen und Sponsoren,
die den Jugendlichen diese Ferientage ermöglicht
haben:
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den Wiener Festwochen für den Enthusiasmus und
das unglaubliche Engagement für unser Projekt,
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dem Österreichischen Jugendrotkreuz für
die finanzielle und organisatorisch-logistische Unterstützung,
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dem wienXtra, institut für freizeitpädagogik
für die bewährte Zusammenarbeit und die
tollen Workshop-Angebote, |
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Volkshilfe Flüchtlingsbetreuung Oberösterreich |
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Frau Dr. Tostmann von Tostmann-Trachten für die
großzügige Spende und das Engagement für
unsere Sache |
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Land Oberösterreich |
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der österreichischen Wasserrettung, Ortsgruppe
Unterach, für das Schwimmkurs-Angebot und die
Unterstützung vor Ort |
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Separated Children in Europe Programme |
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Leo-Club |
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SPÖ Niederösterreich |
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Grüne Wien |
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Bundesjugendvertretung |
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Gewerkschaft Eisenbahner |
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ÖGB Gewerkschaft Tourismus |
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Mein
besonderer Dank geht auch an jene Sponsoren, die hier
ungenannt bleiben möchten und an alle, die auf die
eine oder andere Art und Weise ihren Beitrag dazu geleistet
haben, dass das Sommercamp auch heuer wieder stattfinden
hat können!!
Veronika
Krainz, 8. September 2004