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Polizeiliche Befugnisse

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Termin
Fr., 19. Februar 2010, 09.30 - 17.00h

Inhalte
Dieses Seminar soll einen Überblick über die gesetzlichen Grundlagen geben, die  polizeiliche Befugnisse regeln. Dahingehend finden die Befugnisse im Umgang mit Fremden, insbesondere AsylwerberInnen, spezielle Berücksichtigung.
Das Ziel ist es u.a. zu erörtern, worin die Rechte und Grenzen der Polizei bestehen, die Rechte und Pflichten von AsylwerberInnen und deren BetreuerInnen/ UnterkunftgeberInnen darzulegen und zu erklären, was eine Maßnahmenbeschwerde bedeutet. Dies geschieht in einem einführenden theoretischen Teil, anschließend werden die Rechte und Pflichten der einzelnen Beteiligten anhand von Fallbeispielen illustriert und diskutiert.

Gesetzliche Grundlagen:
- Welches Gesetz regelt was (s. Strafprozessordnung, Fremdengesetz, Sicherheitspolizeigesetz)?
- Auf welcher gesetzlichen Grundlage darf die Polizei
   Festnahmen durchführen?
   Unterkünfte und Beratungsstellen durchsuchen?
   Bargeld und Ausweise abnehmen?
   Wegweisung auferlegen?
- Wenn es keine gesetzliche Grundlage für diese Handlungen gibt:
   Was kann man als BetreuerIn/UnterkunftgeberIn dagegen tun?
   Welche Rechte hat der/die Betroffene?
   Zu welchen Aussagen bin ich als BetreuerIn/UnterkunftgeberIn verpflichtet?

Spezielle Fragen, z.B. :
- Razzia in Beratungsstelle/Unterkunft
- Polizei sucht Tatverdächtigen und verfügt über Haftantrittsbefehl
- Verhör auf Polizeistation z.B. nach Drogenrazzia auf der Straße: Welche Rechte hat der/die Betroffene?
   Wie soll er/sie sich verhalten (s. Unterschreiben von Protokoll, Geständnis)?

Voraussetzungen:
Praxis erwünscht

Referentin
Nadia Lorenz , Rechtsanwalt

Seminarort
asylkoordination Österreich
Laudong. 52/9
A-1080 Wien

Seminarbeitrag
Normalpreis: € 80.-
Bezüglich Förderungen und Ermäßigungen siehe Seminarkalender.


Anmeldung
bei asylkoordination Österreich

tel.  01 53 212 91 - 12
fax  01 53 212 91 - 20
e-mail  langthaler@asyl.at

oder am besten mit diesem Online-Anmeldeformular