Willkür und Rechtsbruch durch kroatische Behörden

In einem Bericht zur Praxis der kroatischen Asylbehörden zeichnen die beiden kroatischen NGOs „Are You Syrious?“ (AYS) und das „Center for Peace Studies“ (CMS) ein verheerendes Bild. Sie sprechen von einer „sichtbaren und geplanten Entmutigungspolitik gegenüber Asylbewerbern“. Der Begriff „Entmutigung“ sei ein schwacher Begriff für Gewalt an der Grenze, um Menschen den Zutritt zum Staatsgebiet und zum System internationalen Schutzes zu verweigern. Anträge auf internationalen Schutz werden ohne Begründungen abgelehnt, Integrationspolitik sei praktisch inexistent und es existieren eine Reihe von Praktiken, die es den Menschen erschweren, ihre Rechte zu kennen und ein Leben in Sicherheit und Würde zu leben.
„Der Bericht der kroatischen NGOs dokumentiert erschütternde Zustände“, zeigt sich Herbert Langthaler von der asylkoordination österreich besorgt. „Es ist völlig unverantwortlich Menschen unter diesen Bedingungen von Österreich nach Kroatien zurückzuschieben.“ Langthaler vereist auf die Praxis der österreichischen Behörden AsylwerberInnen in Zuge von so genannten Dublin III-Verfahren nach Kroatien zurückzuschieben, wenn sie dort während ihre Flucht registriert wurden.

Den kompletten Bericht finden Sie als pdf im Anschluss
 
 
 
 
 
 
 
 

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